Starker vierter Platz bei der (in)offiziellen Deutschen Schiedsrichtermeisterschaft
- Tim Kaiser
- vor 11 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
Mit einem hervorragenden vierten Platz kehrte unsere Mannschaft von der (in)offiziellen Deutschen Schiedsrichtermeisterschaften zurück. Insgesamt nahmen 24 Teams aus ganz Deutschland – von Kiel bis Bad Tölz – an dem Turnier teil und spielten in vier Sechsergruppen um den Titel.
Zu den Teilnehmern gehörte auch das „Team Otto-Fleck“, das mit mehreren DFB-Schiedsrichtern antrat. Die bekanntesten Namen im Team waren die Bundesliga-Referees Daniel Siebert aus Berlin und Martin Petersen aus Stuttgart. Im Endspiel mussten sich die Schiedsrichter nach einem 3:2 im Neunmeterschießen gegen Frankfurt geschlagen geben – ausgerechnet Siebert und Petersen verschossen dabei jeweils einen Strafstoß.
Unsere Mannschaft überzeugte bereits in der Vorrunde auf ganzer Linie. Mit vier Siegen und einem Unentschieden sicherten sie sich souverän den Gruppensieg. Mit 11 Punkten und 5:0 Toren blieb das Team ohne Gegentreffer.
Die Ergebnisse der Vorrunde:
Offenbach gegen die Schiedsrichtervereinigung Main-Taunus-Kreis 2:0
Offenbach gegen Düsseldorf 0:0
Offenbach gegen die Schiedsrichtergruppe München-Ost 2:0
Offenbach gegen die Schiedsrichtervereinigung Hamburg 1:0
Offenbach gegen die Schiedsrichtergruppe München-Süd 0:0
Im Viertelfinale setzte sich unser Team mit 1:0 gegen den VfB Stuttgart durch und zog ins Halbfinale ein. Dort endete die Partie gegen die Schiedsrichtervereinigung Frankfurt in der regulären Spielzeit torlos, ehe unsere Mannschaft im Neunmeterschießen mit 1:2 den Kürzeren zog.
Im Spiel um Platz drei fehlten bei großer Hitze schließlich die letzten Kräfte. Gegen die Schiedsrichtervereinigung Aschaffenburg setzte es eine 0:4-Niederlage – zugleich die einzigen Gegentore während des gesamten Turniers in der regulären Spielzeit.
Erfolgreichste Torschützen der Offenbacher waren Paul Barbu und Tobias Köhler, die jeweils zwei Treffer erzielten.
Zum Team gehörten auch die Betreuer Raphael Soldevilla, Yannick Wehner und Alejandro Soldevilla, die die Mannschaft während des gesamten Wochenendes begleiteten.
Neben dem sportlichen Wettbewerb kam auch das Rahmenprogramm nicht zu kurz. Bereits am Freitag reiste die Mannschaft an und besuchte das Kloster Weltenburg. Eine Bootsfahrt durch den Donaudurchbruch sowie ein gemeinsamer Kennenlernabend mit allen Mannschaften, die Gruppenauslosung und das WM-Spiel auf Großleinwand sorgten für beste Stimmung. Am Samstagabend klang das Turnier mit der Siegerehrung und dem gemeinsamen Verfolgen des WM-Spiels der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste gemütlich aus, bevor es am Sonntag nach dem Frühstück zurück nach Offenbach ging.
Nach dem Turniersieg 2024 in Wernigerode und dem frühen Ausscheiden bei der selbst ausgerichteten Meisterschaft im vergangenen Jahr in Dudenhofen kann sich die Mannschaft nun erneut über ein hervorragendes Ergebnis freuen. Die Deutschen Meisterschaften 2027 finden in Hamburg statt – und unsere Mannschaft möchten dort selbstverständlich wieder angreifen.






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